Ziele, Serien und eine neue Moglichkeit zur Plot-Raster-Generierung -- Plotiar-Neuigkeiten (Juni 2026)
Es gibt eine bestimmte Art von Schuldgefuhl, die sich aufbaut, wenn man einen Schreibtag auslasst. Nicht die dramatische Art -- es ist stiller als das, eher wie ein kleines Konto, das leicht ins Minus rutscht. Ich hatte eine Phase beim ersten Entwurf meines langen Projekts, in der ich sechs Tage hintereinander schrieb, dann zwei Tage pausierte, die zwei wurden vier, und als ich die Datei wieder offnete, fuhlte es sich an, als wurde ich sie zum ersten Mal treffen. Die Tage summieren sich. Das neue Ziel- und Seriensystem von Plotiar ist um dieses Gefuhl herum gebaut -- die Idee, dass tagliches Erscheinen eine eigene Fahigkeit ist und dass sichtbarer Schwung die Rechnung verandert.
Ziele und tagliche Serien sind jetzt im Editor
Eine Serie zahlt jeden aufeinanderfolgenden Tag, an dem du den Editor offnest und etwas schreibst. Ein Wortzahlziel legt eine Tagesgrenze fest -- 200 Worter, 500, was auch immer deinen Sitzungen entspricht -- und der Editor zeigt dir eine kleine Karte, sobald du sie uberquerst. Die Benachrichtigung erscheint in der Ecke der Zeichenflache, unterbricht die Arbeit nicht und wartet, wenn du Plotiar schliefst, bevor du sie siehst. Wenn deine Gewohnheit stabil genug ist, dass das aktuelle Ziel zu leicht erscheint, erscheint ein Stufenaufstiegs-Hinweis mit einem neuen Vorschlag.
Fur neue Nutzer gibt es jetzt einen kurzen Zieleinrichtungs-Ablauf beim ersten Besuch der Zielseite. Er stellt eine Frage und schlagt ein auf die Antwort abgestimmtes Ziel vor. Das Serienverfolgung ist kostenlos. Wortzahlziele sind mit Plus verfugbar.
Die Statistikseite wurde um deine Serie herum neu geordnet. Ein Kalender markiert jeden Tag, an dem du geschrieben hast. Eine Karte zeigt die aktuelle Serie, die personliche Bestleistung und den Fortschritt des aktiven Ziels. Die Meilensteinhistorie ist ebenfalls dabei. Es ist die Rotstift-im-Kalender-Methode, aber Plotiar behalt den Stift.
Das Studio, aufgeteilt in zwei benannte Tabs
Die Generierungswerkzeuge wurden umbenannt und in zwei separate Tabs aufgeteilt.
"Studio" ist fur die sofortigen, deterministischen Generatoren -- strukturelle Werkzeuge, die ohne KI laufen, keine Kreditkosten verursachen und in Plus enthalten sind. "AI Studio" ist fur die modellgestutzte Generierung: Brainstorming, Charakterbogen, Zusammenfassungen und das vollstandige Set. Dieser Tab ist Pro. Der Wechsel zwischen ihnen ist jetzt eine segmentierte Steuerung oben auf der Seite mit einer kurzen Beschriftung unter jeder Option. Ziel war es, die Unterscheidung lesbar zu machen, anstatt sie in der Benutzeroberflache zu verbergen.
Der Studio-Tab erhielt auch einen neuen Generator: Plot-Raster aus Dokument. Er liest ein von dir ausgewahltes Dokument und erstellt eine Plot-Raster-Struktur aus den gefundenen Kapiteln und Szenen. Du wahlst den Erkennungsmodus -- Kapiteluberschriften, Szenenwechsel oder ein benutzerdefiniertes Muster -- und entscheidest, ob du ein neues Raster erstellen oder eines aktualisieren mochtest, das bereits im Zielprojekt vorhanden ist. Wenn du einen Entwurf hast und eine strukturelle Karte davon mochtest, ohne sie von Hand zu erstellen, ist das die schnelle Version.
Erster Login wird jetzt ohne Fehlerbildschirm wiederhergestellt
Eine kleine, aber wichtige Korrektur: Neue Nutzer landeten beim allerersten Login gelegentlich auf einem Fehlerbildschirm. Die Sitzung war bereits aufgebaut -- mit dem Konto war nichts falsch -- aber der Bildschirm zeigte das nicht an, und der einzige Ausweg war ein manuelles Aktualisieren. Plotiar erkennt diesen speziellen Fall jetzt und stellt sich automatisch wieder her. Erster Eindruck zahlt.
Vorlagen: Jetzt vollstandig mit Tastatur navigierbar
Die Vorlagengalerie -- die Seite, die du verwendest, um ein neues Projekt oder Dokument aus einer Vorlage zu starten -- wurde fur Tastatur- und Screenreader-Zugang neu aufgebaut. Filter, Sortiersteuerungen, Ansichtsmodustoggle und die Vorlagenkarten selbst sind alle ohne Maus navigierbar. Screenreader geben Zustandsanderungen korrekt an. Wenn du tastaturorientiert arbeitest oder assistive Technologie verwendest, ist die Vorlagenseite jetzt ein vollstandiger Teil der App.
Ein paar kleinere Korrekturen
Kontextmenu-Untermenu im Editor (die Ausklappmenus unter "Mehr" und "Zum Lore hinzufugen") glitten fruher auf schmalen Ansichtsfenstern uber den rechten Bildschirmrand hinaus. Sie erkennen den Rand jetzt und positionieren sich neu. Ein visuelles Zeilenumbruchproblem, bei dem eine Absatzzeile mit einem Leerzeichen von der Zeile daruber beginnen konnte, ist behoben. Mobile Einstellungs-Unterseiten sind wieder uber die Navigation erreichbar.
Die Serie ist eine Antwort auf das Kumulierungsproblem. Das Ziel ist, es schwerer zu machen, die Tage zu ignorieren, als sie zu fullen.