Eine geteilte Ansicht, die dich nicht hinauswirft, ein eindeutiger Pro-Status und passende Zielprojekte im AI Studio – Neu bei Plotiar (Juli 2026)
Ich habe einmal in einer Buchhandlung angerufen und gefragt, ob ein bestimmter Roman vorrätig ist. Am Telefon hieß es: Ja, kommen Sie gern vorbei. Ich fuhr quer durch die Stadt, suchte einen Parkplatz, ging hinein – und der Buchhändler an der Kasse sagte mir, das Buch hätten sie seit Monaten nicht mehr. Die Kollegin am Telefon hatte von einer Liste abgelesen, die niemand mehr gepflegt hatte. Verloren hatte ich nur zwanzig Minuten, dafür aber eine ganz besondere Sorte Ärger gewonnen: Man sagt dir das eine und zeigt dir das andere.
Plotiar konnte dafür nichts. Aber genau nach diesem Muster liefen die Fehler, die wir diesmal behoben haben: eine Handvoll Stellen, an denen die App das eine sagte und einen Klick später etwas anderes tat.
Die geteilte Ansicht bleibt, wo du sie haben willst
Drei verschiedene Fallen in der geteilten Ansicht sind beseitigt. Strg+\ reagierte nicht mehr, sobald du deinen Arbeitsbereich über die Links der App verlassen hattest und zurückgekehrt warst: Ein Tastenkürzel, das du die ganze Zeit benutzt hattest, war plötzlich tot, und nur noch Neuladen half. Wer die geteilte Ansicht von einer Stelle aus öffnete, an der noch kein Dokument ausgewählt war – etwa aus der Inhaltsliste eines Projekts oder aus dessen Einstellungen –, landete direkt wieder in der Projektliste, statt dass sie sich überhaupt öffnete. Und wer in der Inhaltsauswahl eines leeren Bereichs ein Projekt wählte, flog komplett aus der geteilten Ansicht und fand sich auf der Startseite wieder, statt das Projekt im gewählten Bereich zu sehen. Alle drei Wege tun jetzt, was die Oberfläche verspricht.
Dein Pro-Status ist jetzt überall derselbe
Zwei zusammenhängende Korrekturen, beide zu der Frage, wofür du eigentlich bezahlst – bei der sich die App bisher selbst widersprechen konnte. Ein seltener Aussetzer bei der Prüfung deines Tarifs konnte ein echtes Pro-Abo für genau diese eine Abfrage auf die Sperren des Gratis-Tarifs zurückwerfen und einen Upgrade-Hinweis für eine Funktion zeigen, die längst freigeschaltet war. Unabhängig davon konnte einer Nutzerin nach Ablauf ihrer Testphase auf einem Bildschirm ein Upgrade auf Pro empfohlen werden – und einen Klick weiter hieß es, sie habe Pro doch schon. Beide Stellen beurteilten dasselbe Konto nach zwei Regeln, die sich unbemerkt widersprechen konnten. Jetzt gibt es eine einzige Regel, und sie gibt überall in der App dieselbe Antwort.
Das AI Studio bietet nur Projekte an, in die du schreiben darfst
Die Auswahlliste für das Zielprojekt beim Erzeugen neuer Inhalte zeigte bisher jedes Projekt, in dem du Mitglied bist – auch solche, in denen du nur Lesezugriff hattest. Eines davon zu wählen, wirkte völlig in Ordnung, bis du auf „Erzeugen“ klicktest und ein Berechtigungsfehler kam, der mit der eben benutzten Liste scheinbar nichts zu tun hatte. Die Liste bietet jetzt nur noch Projekte an, in die du tatsächlich schreiben darfst. Fehlt ein Projekt darin, ist das die Antwort – und kein Fehler, den du umschiffen musst.
Weitere Korrekturen
Wischtippen mit Gboard unter Android setzte zwischen Wörtern ein zusätzliches Leerzeichen, sodass nach einer schnellen Schreibsitzung überall doppelte Abstände standen, die du hinterher entfernen musstest. Das ist behoben. Scheiterte beim Untersuchen eine KI-Analyse aus einem Grund, den kein neuer Versuch beheben konnte – etwa weil die KI-Credits gerade aufgebraucht waren –, kam bisher dieselbe allgemeine Meldung „Fehlgeschlagen, versuch es noch einmal“ wie bei jedem anderen Fehler, und man rannte mit jedem neuen Versuch gegen dieselbe Wand. Jetzt erfährst du, was wirklich schiefgelaufen ist. Und ein manueller Snapshot, der sich nicht speichern ließ, meldete bisher nur „Snapshot konnte nicht erstellt werden“, ohne jede Erklärung; jetzt nennt er den tatsächlichen Grund.
Der Buchhändler an der Kasse war derjenige, der die Regale wirklich kannte. Er hätte gleich ans Telefon gehen sollen – und genau dafür haben wir in den letzten Wochen vor allem gesorgt.