Glossar

Dreiakt-Struktur

Ein Erzählrahmen, der eine Geschichte in Aufbau, Konfrontation und Auflösung unterteilt.

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Die Dreiakt-Struktur ist der am weitesten verbreitete Erzählrahmen in der westlichen Erzähltradition. Akt Eins (Aufbau) führt die Figuren, die Welt und das auslösende Ereignis ein. Akt Zwei (Konfrontation) eskaliert den Konflikt durch steigende Handlung und umfasst typischerweise etwa die Hälfte der Geschichte. Akt Drei (Auflösung) liefert den Höhepunkt und schließt die Erzählung ab.

Fast jeder Mainstream-Film folgt diesem Muster. In Der Zauberer von Oz ist Akt Eins Kansas und der Tornado, Akt Zwei ist die Reise durch Oz, und Akt Drei ist die Konfrontation mit dem Zauberer und die Rückkehr nach Hause. Drehbuchautor Syd Field kodifizierte diese Struktur, und sie bleibt das Rückgrat des Hollywood-Erzählens.

Kritiker tun die Dreiakt-Struktur manchmal als formelhaft ab, aber sie wird besser als Beschreibung dessen verstanden, wie Menschen Geschichten natürlich verarbeiten, und nicht als starre Vorschrift. Selbst Romane, die ihr zu trotzen scheinen, wie jene mit nichtlinearen Zeitlinien, lassen sich typischerweise auf dieses Muster abbilden, sobald Ereignisse chronologisch neu geordnet werden. Der Schlüssel liegt darin, die Struktur als Gerüst zu verwenden, nicht als Käfig.

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